07351 - 4448784 Braithweg 27, 88400 Biberach / Riß

Informationsbesuch von Josef Rief MdB beim Labor Dr. Merk & Kollegen in Ochsenhausen - 19.8.20

(vlnr.): Dr. Ingrid Rapp, Geschäftsführende Gesellschafterin Labor Dr. Merk, Josef Rief MdB, Dr. Sven Zipp, Abteilungsleiter Qualitätskontrolle, Labor Dr. Merk, Reinhold Besenfelder, CDU-Stadtverbandsvorsitzender, Thomas Steinmayer, Abteilungsleiter Qualitätssicherung, Labor Dr. Merk. Foto: Gerhard Gruber

Am Mittwoch besuchte der CDU Bundestagsabgeordnete Josef Rief das Labor Dr. Merk in Ochsenhausen um sich über den aktuellen Stand der Erweiterungspläne des Labors am Standort Untere Wiesen aus erster Hand zu informieren. Begleitet wurde Josef Rief vom CDU - Stadtverbandsvorsitzenden Reinhold Besenfelder und dem Fraktionssprecher der CDU im Gemeinderat Gerhard Gruber.


Zunächst informierte die Geschäftsführung über die Forschungs - und Tätigkeitsfelder die das Labor nun seit 1982 in Ochsenhausen betreibt. Zu den Kunden des Labors gehören große namhafte Pharmahersteller aus Deutschland und Europa mit denen es unterschiedlichste Kooperationsprojekte gibt. Seit 2016 arbeitet und forscht das Labor an der Entwicklung viraler Therapeutika die schwerpunktmäßig bei Krebserkrankungen eingesetzt erfolgreich werden. Für die Produktion dieser Medikamente wurden die letzten Jahre ein Reinraum mit entsprechenden hochsensiblen Fertigungseinrichtungen gebaut der auch die Zulassung des Regierungspräsidiums Tübingen erhalten hat.


Da Betriebs- und Forschungseinrichtungen im Pharmabereich mit zu den sensibelsten technischen Einrichtungen gehören bedarf es umfangreicher meist mehrjähriger Genehmigungs- und Zertifizierungsverfahren von nationalen und internationalen Institutionen damit Medikamente an diesen Einrichtungen hergestellt werden dürfen. Und hier kommt ein entscheidender Punkt warum eine Umsiedlung an einen anderen Standort nicht realistisch machbar ist. Der Faktor Zeit sowohl im Bereich der Forschung und der geplanten Herstellung von Medikamenten in den geplanten Gebäuden. Eine Umsiedlung würde sowohl den Forschungsvorsprung zu Nichte machen, weil bei einer Verlagerung der umfangreichen zertifizierten Anlagen alles auf Null gesetzt würde und damit das gesamte Vorhaben auf dem hart umkämpften Pharmamarkt nicht mehr zum Tragen kommt.
Dass sich das Labor Dr. Merk im Laufe der Jahre so positiv entwickelt war bei der Ansiedlung im Bereich Untere Wiesen im Jahr 2000 von niemand vorherzusehen. Nun steht das Labor vor einem Entwicklungs- und Erweiterungsschritt, der umfangreiche bauliche Erweiterungen in mehreren Abschnitten im Zusammenhang mit dem bestehenden Laborbereich und Produktionsbereich notwendig machen. Im kommenden Jahr soll zunächst der Laborbereich durch ein Gebäude erweitert werden, danach soll mit dem Bau des Produktionsgebäudes begonnen werden damit in Zukunft nicht nur in größeren Gebinden produziert werden kann sondern dass die Medikamente auch am Ende der Herstellung sofort als Injektionsgebinde abgefüllt werden können.


Am Ende der Ausführungen unterstrich der Bundestagsabgeordnete die Bedeutung eines solchen Unternehmens für die Region und die Stadt Ochsenhausen vor allem vor dem Hintergrund, dass damit die wichtige Biopharmazie Region Oberschwaben weiter ausgebaut und gestärkt wird. Rief hoffe und wünsche, dass das Unternehmen seine erfolgreiche Entwicklung in den knapp 50 Jahren Firmengeschichte durch die geplanten Erweiterungen fortsetzen und ausbauen kann.

(Pressemitteilung des CDU-Stadtverbandes Ochsenhausen, Reinhold Besenfelder vom 19.8.20)

© 2003 - 2020 CDU-Kreisverband Biberach

Direkt-Navigation öffnen oder schließen

Wir verwenden Cookies um unsere Website zu optimieren und Ihnen das bestmögliche Online-Erlebnis zu bieten. Im Cookie-Kontrollzentrum können Sie die Cookies individuell einstellen.

Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.