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Schmid, Haser und Dörflinger demonstrieren Einigkeit - 18.6.21

Landrat und die beiden Landtagsabgeordneten stimmen sich bei anstehenden Projekten ab

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Landkreis Biberach

Wenn es darum geht, die Mobilität, den öffentlichen Personennahverkehr und ein Biosphärengebiet in Oberschwaben weiter auszubauen und zu entwickeln, wollen Landrat Heiko Schmid und die CDU-Landtagsabgeordneten für den Landkreis Biberach, Thomas Dörflinger und Raimund Haser, an einem Strang ziehen. Darauf haben sie sich in einem gemeinsamen Gespräch in der vergangenen Woche verständigt, teilt das Landratsamt in einer Pressemeldung mit.

„Wir müssen alles daransetzen, dass der Aufstieg zur B 30, die Ortsumfahrungen von Ringschnait, Ochsenhausen, Erlenmoos und Edenbachen entlang der B 312 realisiert werden. Außerdem haben wir auch die Entwicklung der B 311 im Westen des Landkreises und die B 465 bei Warthausen im Blick“, so Schmid, Dörflinger und Haser übereinstimmend. Die von der neuen Landesregierung festgeschriebene Mobilitätsgarantie müsse sehr eng mit der kommunalen Seite abgestimmt werden. Mit der Regio-S-Bahn Donau-Iller werde der Schienenpersonennahverkehr im Landkreis Biberach weiter gestärkt.

Im Koalitionsvertrag ist auch die Entwicklung eines Biosphärengebiets Oberschwaben vorgesehen. Hintergrund sind die zahlreichen Moore und Seen, die es in Oberschwaben und vor allem in den Landkreisen Biberach, Ravensburg und Sigmaringen gibt. Dieses Biosphärengebiet, so alle drei, müsse unter enger Einbeziehung der Bürgerschaft, des Umwelt- und Naturschutzes und der Landwirtschaft entwickelt werden. Den Prozess hierzu wollen Schmid, Dörflinger und Haser konstruktiv, aber auch kritisch begleiten. Sie setzen vor allem darauf, dass die Region nicht nur mitgenommen wird, sondern dass sie in Fragen wie Flächenausweisung und -zuschnitt, aber auch Ausrichtung und Schwerpunkte federführend ist. „Ein Prozess von oben nach unten passt nicht zu Oberschwaben“, so Schmid, Dörflinger und Haser. Die Moore und Seen, die die oberschwäbische Kulturlandschaft im besonderen Maße prägen, müssen bei der Weiterentwicklung im Vordergrund stehen. Für den Landkreis Biberach steht insbesondere die Federseeregion im Fokus.

In Baden-Württemberg gibt es derzeit das Biosphärengebiet Schwarzwald, das es seit 2016 gibt, und das Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Es existiert bereits seit 2008. Ein Biosphärengebiet umfasst für die Biodiversität besonders bedeutsame geologische, natürliche aber auch kulturell geprägte Lebensräume. Ein Biosphärengebiet ist in Kern-, Pflege- und Entwicklungszonen mit unterschiedlichen Einschränkungen und Bewirtschaftungsauflagen gegliedert. Grundsätzlich gilt, dass den ökonomischen, sozialen, kulturellen ebenso Aufmerksamkeit gewidmet wird wie den Belangen des Arten- und Naturschutzes.

Copyright Schwäbische Zeitung - Ausgabe Biberach vom 18. Juni 2021

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