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Gute Pflege - ein wichtiger Faktor für einen guten Wirtschaftsstandort - 5.7.18

Bei einer gemeinsamen Veranstaltung des CDU Stadtverbandes Ochsenhausen und der Frauen Union des Kreises Biberach konnten sich die Anwesenden über das aktuelle Thema "Pflege" informieren. Der CDU-Vorsitzende Reinhold Besenfelder und die Vorsitzende der Frauen Union Isolde Weggen begrüßten neben dem Referenten Gerhard Schuhmacher die Pflegedienstleiterin Heidrun Güttler, Thomas Zimmermann (Einrichtungsleitung, Sana) und Annette Köpfler (Geschäftsführung St. Elisabeth gGmbH).

Vor der Abendveranstaltung mit Herrn Schuhmacher stand ein Besuch und Rundgang des Altenzentrums Goldbach in Ochsenhausen auf der Tagesordnung. Nach dem Rundgang mit der Pflegeleitung gab es einen fachlichen Austausch mit Herrn Schuhmacher. Das Fazit aller Teilnehmer war, dass gute soziale Arbeit, wie die Pflege wichtig für einen guten Wirtschaftsstandort ist.

Auch die weitere Fortführung der Entbürokratisierung ist ein weiterer Bestandteil für gute Pflege. Es wurde zwar einiges auf dem Gebiet getan, aber mit jeder beseitigten bürokratischer Hürde kommt eine neue hinzu, so die Pflegeleitung. Um den Pflegeberuf attraktiver zu machen ist eine deutliche Erhöhung des Personalschlüssels unumgänglich.

Bei der Abendveranstaltung unter dem Thema „Alter und Pflege im Wandel - Was hat sich durch die neuen Pflegestärkungsgesetze geändert bzw. verbessert?“ referierte Gerhard Schuhmacher über die aktuellen Problemen bei der Pflege, wie z.B. die neuen Pflegegrade, die Änderung des Pflegegeldes, die Veränderungen der Sachleistungen bei der ambulanten Pflege, häusliche und stationäre Pflege sowie Kurzzeit- und Verhinderungspflege.

© Fotos: privat

Anton Schniertshauer warf in die Diskussion ein, dass vielfach nur diskutiert werde, wo und wie gepflegt werden soll und kann. Die zu Pflegenden werden kaum gefragt, was sie denn wollen. Dieser Punkt sollte stärker berücksichtigt werden. Aufgrund der gesellschaftlichen Veränderungen, der steigenden Lebenserwartung und sinkenden Geburtenzahlen, machte Herr Schuhmacher ein Ausblick in die Zukunft was auf uns zum Thema Alter und Pflege zukommt.

Es stellt sich immer mehr die Frage, ob die Pflege zu Hause noch machbar ist, in Anbetracht der stetig steigenden Anzahl von Single-Haushalte und der Tatsache, dass nur 5,2 % der Wohnungen altersgerecht ausgebaut sind. Das Ehrenamt wird in Zukunft diesbezüglich eine große Rolle spielen. Mit der hauptamtlichen Pflege allein wird man den Pflegenden nicht gerecht, weil es nicht leistbar bzw. bezahlbar ist.

(Text von Isolde Weggen)

Artikel am 25. Juli 2018 im "Rottum Bote" erschienen.

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